Kirschblütenfest im Rombergpark

Da der Rombergpark immerhin zu 10% nach Hörde gehört ...

Als der Freundeskreis Botanischer Garten Rombergpark im Jahre 2008 sein 30-jähriges Bestehen feierte, war dies zugleich die Geburtsstunde für die später folgenden „Tage der grünen Vereine“. Im Zusammenhang mit den schon statt gefundenen abendlichen „Festmahlen unter den Linden“ wurde der Gedanke geboren, solche besonderen und kulturell interessanten Veranstaltungen fortzusetzen. Die Idee „Kirschblütenfest“ wurde diskutiert, in den Diskussionen innerhalb des Freundeskreises wurde jedoch immer wieder daran erinnert, dass ja nicht zuletzt mit dem vorhandenen Krüssmann-Arboretum und dessen dezimiertem Kirschenbestand ein nach wie vor reizvolles Thema zur Belebung der immer noch großartigen Kirschsammlung auf eine Realisierung wartete.

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Von dem inzwischen seit zwei Jahren im Amt befindlichen neuen Parkleiter Dr. Patrick Knopf  wurde dem Freundeskreis die Frage nach einer selbständigen Planung und Durchführung eines „Kirschblütenfestes“ gestellt und der Vorstand beantwortete Ende letzten Jahres diese Frage mit einem klaren Ja. So begann in einer großartigen Teamarbeit die Sammlung von Ideen, die Planungsarbeiten, und in Zusammenarbeit mit der Park-Verwaltung sowie durch Finanzierung des Freundeskreises wurde die Prunussammlung im Krüssmann-Arboretum auf inzwischen 280 Kirschen erhöht.DSC00561-DxO-JH

Nun war es so weit, die ersten Kirschen blühten; die Blüten einer großen Anzahl von Prunusgehölzen leuchteten im gesamten Park durch die noch nicht belaubten anderen Gewächse hindurch. Anfang April war es dann endlich soweit, die Besucher waren eingeladen, die nun wieder artenreichste Kirschsammlung der Welt kennen zu lernen und die interessanten Angebote von gärtnerischen Betrieben für den eigenen Garten zu nutzen. Darbietungen wie Beispielsweise die Kimono-Show oder das traditionelle Ikebana des Japan Clubs und der Deutsch-japanischen Gesellschaft, Origamie und Kaligrafie sowie eine Vorführung an den japanischen Trommeln mit den „Taiko-Kids“  zog die Besucher magnetisch an und rundeten das Fest auf die Japanische Art ab. „Artscenico“ (Verein zur Förderung internationaler kultureller Begegnungen)  eröffnete mit einer  Performance, begleitet von musikalischen Darbietungen gesanglicher und instrumentaler Art das Kirschblütenfest.

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Der Dortmunder Gospelchor „Cantastrophe“ bot den Besuchern Lieder zum Frühling  und Dr. Patrick Knopf konnte viele interessierte Besucher mit Führungen zum Thema „Kirsche“, klar was sonst, begeistern. Auch die Kinder kamen an dem Tag nicht zu kurz, zahlreiche Unterhaltung, ein Quiz, Ballonzauber – fliegt meine Postkarte am  weitesten(?) oder das Go-Spiel – strategisches Brettspiel- sorgte für reichlich Kurzweil bei den kleineren aber auch bei großen Besuchern. Stände mit Ess- und Trinkbarem sorgten für das leibliche Wohl und das Dauerleuchten der Sonne animierte dazu beim Spaziergang im Botanischen Garten einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Kurzum, für das erste Kirschblütenfest hat der Verein der Freunde und Fördererer des Botanischen Gartens Rombergpark eine nicht einfach zu übertreffende Leistung abgelegt. Ich freue mich und bin gespannt was der erste Vorsitzende des Vereins Eberhard Hoffmann und sein Planungsteam für eine weitere Auflage 2017/18 auf die Beine stellen.

 

Jürgen

Jürgen

Beamter, Redakteur, Fotojournalist, Fotograf und Hörder bei Augen-Blicke Photos by J. Hüsmert
... mmhhhh über mir? Also es könnte evtl. wat längeres werden. 1957 geboren, naja Schule und sowat isja klar woll? Mit 6 vonne Elterns die erste Knipse bekommen, Plastik - im VW-Käfer hinten gelegen, am Strand - Nordsee - war sehr warm - also geschmolzen. Aber die paar Tage hatten gereicht um den Virus in meinen Kopp einzubringen. Jahre später kam ich in die Ausbildung, erstes Geld - gespart und dann nach Foto Porst - meine erste Spiegelreflex gekauft. Und ab die Post - knipseknipseknipse. War aber nicht so dolle und deshalb kam dann irgendwann eine "Yashica FR I". Die Jahre vergingen, Autos waren mir sehr wichtig, nee sind'se heute noch - nur nicht mehr soviel Hubraum - Frauen kamen und gingen, eine blieb hängen - ist immer noch da und das schon seit 1987 mit Ring. Tochter kam 1992 dazu und ich habe immer irgendwie geknipst. Bis Ende 2010, da habe ich mir die erste digitale Spiegelreflex zugelegt, eine SONY alpha 550 kurz danach ein Modellwechsel zu a77 und dann zur a99 Vollformat. Als BackUp die a6000, da die a57 nun meine Tochter nutzt. Reichlich Gläser und Kleinkram dazu. Und heute nehme ich mir viel Zeit bevor eine Aufnahme entsteht und das nennt man dann "Fotografieren", hinstellen durch den Sucher schauen und auslösen nennt man "knipsen". Dieses Hobby betreibe ich nun seit über 50 Jahren, mit kleineren und auch größeren Pausen und hin und wieder gehe ich mal angeln - so um mal etwas zu "chillen" - ein Scheißwort ist das als Umschreibung für das gute deutsche ausruhen!!!! Beruflich bin ich, nachdem ich zwei Ausbildungen als Großhandels- und EDV-Kaufmann hinter mich gebracht habe, mal verbeamtet worden. Auch so ein Krampfausdruck. Wenn alles gut geht gehe ich 09/2020 "vorzeitig" in Pension und dann rockt endlich wieder der Bär. Hoffentlich!!!!! Nebenberuf habe ich ganz vergessen; weil ich doch irgendwie mein Hobby das Fotografieren bezahlen musste habe ich einen Nebenjob angenommen und arbeite als freier Fotojournalist, u. a. für ein Dortmunder Regionalmagazin. Ich habe dabei einen Riesenspaß und bekomme den auch noch bezahlt. Wenn ich nicht schon, altersmäßig so Fortgeschritten wäre würde ich doch glatt noch umsatteln. So, nun wißt ihr ein wenig (ist doch länger geworden) über mich.

Ich komm aussem Pott, dat is da woste die Meinung mitten im Gesicht geklatscht krist.
Jürgen

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