Enthüllung Hörder Legendenschilder

Ehre wem Ehre gebührt!

Mitte Dezember 2014 fand in Hörde die feierliche Enthüllung der ersten zehn Legendenschilder statt. Als erstes wurde das Schild der „Hörder Semerteichstraße“ durch Willi Garth (Hörder Heimatverein) und Rolf Martin (Stadtteilagentur) enthüllt. Der Name geht auf die alte Flurbezeichnung „Am Semerteiche“ zurück, nördlich der Hörder Stadtgrenze befand sich einst „Semers Teich“ in dem 1827 – aktenkundig – ein Hörder Bürger ertrank. Seit langer Zeit schon wünschte sich der Heimatverein den Hörder Bürgern und Besuchern die Herkunft und die Stadtgeschichte ein wenig näher zu bringen. Hier ging nun ein lange gehegter Wunsch, auch durch die Zusammenarbeit mit der Hörder Stadtteilagentur, in Erfüllung.

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Nach der ersten Enthüllung bot Garth eine kurze Führung zu den noch verbleibenden neun Schildern an. Die nächste bekannte Hörder Straße war dann die „Hermannstraße“, benannt nach dem Fabrikanten Hermann Diedrich Piepenstock der 1842 sein Stahlwerk, uns wohl eher als Hoesch-Werk bekannt, in Betrieb nahm. Eine der ältesten Hörder Straßen, die „Papengasse“, im Jahre 1599 wurde hier die erste lutherische Kirche erbaut und direkt daneben das Pastoren-Wohnheim, op Platt even de „Papen“.

Aber da gab es auch noch den Ingenieur Alfred Trappen, den Schauspieler Rudolf Platte oder den katholischen Priester Heinrich Wigger. Die Kumpstraße, so Garth, leitete sich von dem 1446 erwähnten Kumsthof und dem späteren Familiennamen Kumpsthoff ab. Der Rundgang endete am Wallrabenhof und auch hier gab es interessantes zu hören; seit 1400 herum befand sich hier der Adelshof der Familie „von Fürstenberg“ der vom Kaufmann Wilhem Wallrabe 1840 gekauft wurde. Hier endete dann der doch sehr informative Rundgang.

 

Jürgen

Jürgen

Beamter, Redakteur, Fotojournalist, Fotograf und Hörder bei Augen-Blicke Photos by J. Hüsmert
... mmhhhh über mir? Also es könnte evtl. wat längeres werden. 1957 geboren, naja Schule und sowat isja klar woll? Mit 6 vonne Elterns die erste Knipse bekommen, Plastik - im VW-Käfer hinten gelegen, am Strand - Nordsee - war sehr warm - also geschmolzen. Aber die paar Tage hatten gereicht um den Virus in meinen Kopp einzubringen. Jahre später kam ich in die Ausbildung, erstes Geld - gespart und dann nach Foto Porst - meine erste Spiegelreflex gekauft. Und ab die Post - knipseknipseknipse. War aber nicht so dolle und deshalb kam dann irgendwann eine "Yashica FR I". Die Jahre vergingen, Autos waren mir sehr wichtig, nee sind'se heute noch - nur nicht mehr soviel Hubraum - Frauen kamen und gingen, eine blieb hängen - ist immer noch da und das schon seit 1987 mit Ring. Tochter kam 1992 dazu und ich habe immer irgendwie geknipst. Bis Ende 2010, da habe ich mir die erste digitale Spiegelreflex zugelegt, eine SONY alpha 550 kurz danach ein Modellwechsel zu a77 und dann zur a99 Vollformat. Als BackUp die a6000, da die a57 nun meine Tochter nutzt. Reichlich Gläser und Kleinkram dazu. Und heute nehme ich mir viel Zeit bevor eine Aufnahme entsteht und das nennt man dann "Fotografieren", hinstellen durch den Sucher schauen und auslösen nennt man "knipsen". Dieses Hobby betreibe ich nun seit über 50 Jahren, mit kleineren und auch größeren Pausen und hin und wieder gehe ich mal angeln - so um mal etwas zu "chillen" - ein Scheißwort ist das als Umschreibung für das gute deutsche ausruhen!!!! Beruflich bin ich, nachdem ich zwei Ausbildungen als Großhandels- und EDV-Kaufmann hinter mich gebracht habe, mal verbeamtet worden. Auch so ein Krampfausdruck. Wenn alles gut geht gehe ich 09/2020 "vorzeitig" in Pension und dann rockt endlich wieder der Bär. Hoffentlich!!!!! Nebenberuf habe ich ganz vergessen; weil ich doch irgendwie mein Hobby das Fotografieren bezahlen musste habe ich einen Nebenjob angenommen und arbeite als freier Fotojournalist, u. a. für ein Dortmunder Regionalmagazin. Ich habe dabei einen Riesenspaß und bekomme den auch noch bezahlt. Wenn ich nicht schon, altersmäßig so Fortgeschritten wäre würde ich doch glatt noch umsatteln. So, nun wißt ihr ein wenig (ist doch länger geworden) über mich.

Ich komm aussem Pott, dat is da woste die Meinung mitten im Gesicht geklatscht krist.
Jürgen

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