Camelot vs. Star Wars

Ich dachte Eisen gegen Laserschwert oder Camelot gegen Mandalorianer - das wäre mal etwas Ausgefallenes.

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Etwas nicht Alltägliches trug sich da vor einigen Wochen auf Hohensyburg an der alten Burgruine zu. Eigentlich bekannt für den Mittelalter-Markt jährlich zur Osterzeit, kamen diesmal aber nur ein paar Ritter, als ob sie grade noch bei König Artus an der Tafel gesessen hätten, auf die Burg. Die Gegner allerdings sahen kein bisschen wie Ritter aus, äußerst futuristisch gekleidet  nahmen sie die Aufforderung zum Kampf an und zogen mit einer Auswahl von Waffen aus dem selbstgebauten Arsenal in den Kampf. Die gefächerte Auswahl der aus den Filmen nachgebauten Waffen ging vom Lichtschwert über Blasterpistolen  bis zu Laserlanzen, so der Sprecher der Mandalorian Truppe Chris Ruiters vom Jai’Galaar Clan.

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Einige Zuschauer blieben am Rande stehen um, nach kurzer Aufklärung, begeistert zuzuschauen oder sich selbst einmal kurz mit den Kriegern der Star Wars Saga ablichten zu lassen. Was sich hier abspielte war in keinster Weise brutal oder blutig, es kam niemand zu schaden denn es handelte sich um das Shooting (Fototermin) einer kleinen Gruppe Fotografen zu der auch der Blogger Jürgen Hüsmert von „Mein Hörde“ gehörte. Sämtliche Szenen waren gestellt um dann fotografisch und in aller Ruhe, bis ins Detail geplant, ausgeführt werden zu können.

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„Eigentlich kam die Idee zu einem solchen Termin letztes Ostern hier auf Syburg beim Mittelalter-Fest. Mal mit Rittern shooten, dachte ich mir. Dann war da vor einigen Monaten ein Termin „Krieg der Sterne / Star Wars“ in unserem Zoo und da wurde die Idee noch verrückter. Ich dachte Eisen gegen Laserschwert oder Camelot gegen Mandalorianer – das wäre mal etwas Ausgefallenes. Der Entschluss war gefasst, einzig die Umsetzung gestaltete sich anfangs etwas schwierig. Aber facebook sei Dank fand man dann doch die erhofften Akteure und es ging nun daran die Leute zu überzeugen mit zu machen. Am Ende standen dann zwei Gruppen mit Rittern und mandalorischen Söldnern zur Verfügung. Nun wurde geplant und es stellte sich raus das ein Fotograf alleine das nicht umzusetzen vermchte. Also kamen die Fotografin Julia Hüsmert und der Fotovereinskollege Thomas Kaiser mit ins Boot und die Sache wurde runder.“

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Nach einigen Stunden waren dann hunderte Fotos im Kasten, alle hatten mit sichtlich viel Spaß an der Sache gearbeitet und waren sich sicher dass es eine Fortsetzung geben sollte.

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Jürgen

Jürgen

Beamter, Redakteur, Fotojournalist, Fotograf und Hörder bei Augen-Blicke Photos by J. Hüsmert
... mmhhhh über mir? Also es könnte evtl. wat längeres werden. 1957 geboren, naja Schule und sowat isja klar woll? Mit 6 vonne Elterns die erste Knipse bekommen, Plastik - im VW-Käfer hinten gelegen, am Strand - Nordsee - war sehr warm - also geschmolzen. Aber die paar Tage hatten gereicht um den Virus in meinen Kopp einzubringen. Jahre später kam ich in die Ausbildung, erstes Geld - gespart und dann nach Foto Porst - meine erste Spiegelreflex gekauft. Und ab die Post - knipseknipseknipse. War aber nicht so dolle und deshalb kam dann irgendwann eine "Yashica FR I". Die Jahre vergingen, Autos waren mir sehr wichtig, nee sind'se heute noch - nur nicht mehr soviel Hubraum - Frauen kamen und gingen, eine blieb hängen - ist immer noch da und das schon seit 1987 mit Ring. Tochter kam 1992 dazu und ich habe immer irgendwie geknipst. Bis Ende 2010, da habe ich mir die erste digitale Spiegelreflex zugelegt, eine SONY alpha 550 kurz danach ein Modellwechsel zu a77 und dann zur a99 Vollformat. Als BackUp die a6000, da die a57 nun meine Tochter nutzt. Reichlich Gläser und Kleinkram dazu. Und heute nehme ich mir viel Zeit bevor eine Aufnahme entsteht und das nennt man dann "Fotografieren", hinstellen durch den Sucher schauen und auslösen nennt man "knipsen". Dieses Hobby betreibe ich nun seit über 50 Jahren, mit kleineren und auch größeren Pausen und hin und wieder gehe ich mal angeln - so um mal etwas zu "chillen" - ein Scheißwort ist das als Umschreibung für das gute deutsche ausruhen!!!! Beruflich bin ich, nachdem ich zwei Ausbildungen als Großhandels- und EDV-Kaufmann hinter mich gebracht habe, mal verbeamtet worden. Auch so ein Krampfausdruck. Wenn alles gut geht gehe ich 09/2020 "vorzeitig" in Pension und dann rockt endlich wieder der Bär. Hoffentlich!!!!! Nebenberuf habe ich ganz vergessen; weil ich doch irgendwie mein Hobby das Fotografieren bezahlen musste habe ich einen Nebenjob angenommen und arbeite als freier Fotojournalist, u. a. für ein Dortmunder Regionalmagazin. Ich habe dabei einen Riesenspaß und bekomme den auch noch bezahlt. Wenn ich nicht schon, altersmäßig so Fortgeschritten wäre würde ich doch glatt noch umsatteln. So, nun wißt ihr ein wenig (ist doch länger geworden) über mich.

Ich komm aussem Pott, dat is da woste die Meinung mitten im Gesicht geklatscht krist.
Jürgen

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