Aus gegebenem Anlass – Faßstraße

Angeblich haben ja die Gutachter alles begutachtet - hahaha.
Verwaltungsvorstand für Verkehrsversuch an der Hörder Faßstraße

Die Verwaltung hatte einen städtebaulichen Entwurf für die Faßstraße in Hörde erstellt. Danach soll im Abschnitt von der Seekante bis zur Hermannstraße die Vierstreifigkeit aufgelöst und durch je einen überbreiten Richtungsfahrstreifen mit 4,75 Meter Breite und Radfahrstreifen mit 1,85 Meter Breite ersetzt werden. Der Baubeginn ist für das Jahr 2017 vorgesehen. Aufgrund von Bedenken aus Bürgerschaft, Politik und ansässigen Unternehmen wird aktuell ein Feldversuch über einen längeren Zeitraum mit einer Eins-zu-Eins-Simulation vorbereitet. Die Ummarkierung ist voraussichtlich ohne Umbau der Bordanlagen möglich, möglicherweise sind die Signalanlagen anzupassen. Eine Begleitung durch einen externen Gutachter soll erfolgen. Der Versuchsstart ist für Oktober/November 2015 geplant. Finanziert werden soll das Projekt mit Stadterneuerungsmitteln der nächsten Förderperiode. Der Verwaltungsvorstand begrüßt diesen Verkehrsversuch. Nach Erarbeitung der konkreten Rahmenbedingungen ist die Beteiligung der politischen Gremien und der Bürgerschaft geplant.

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Meine Gegenargumente

Manchmal frage ich mich was wohl so in dem Kopf eines Stadt- oder Verkehrsplaners vor sich geht. Schauen die sich nur einen Stadtplan an und dann fällt ihnen irgendein Unsinn ein um den eigentlich gut fließenden Verkehr in ein Chaos zu stürzen? Ich habe Bedenken der Hörder Bürger gehört die sich mit meiner Erfahrung als Autofahrer und was noch mehr wiegt, mit meinen  Bedenken als eingeborener Hörder, konform gehen. Weder die Bürger noch ich haben das Verkehrschaos vergessen welches beim letzten Straßenumbau an der Kreuzung Hermann-/Faßstraße, Am Stift, entstand als die Faßstraße in Richtung Kreuzung nur noch Einspurig befahrbar war. Autofahrer die im Spitzenverkehr-Normalfall, ab Ecke Weingartenstraße in Richtung Kreuzung, ansonsten maximal drei bis vier Minuten unterwegs waren benötigten nun, zur Rushhour, gut und gerne mal bis zu 30 Minuten. Die Schlange der Wartenden zog sich teils sogar, zurück bis zur Willem-van-Vloten- und teils sogar bis zur Märkischen Straße. Und das erwartet nun die Autofahrer in beide Richtungen nur damit die Radfahrer einen schönen breiten Streifen bekommen? Das Thema Umweltschutz und insbesondere die Luftverschmutzung, an dem doch anscheinend den Kfz-Haltern schon fast eine Alleinschuld angelastet wird, scheint hier komplett außer Acht gelassen zu werden. Auch werden hier wohl die täglich vorbeikommenden Lastkraftwagen – Großbaustelle Phoenixsee – komplett ausgeklammert. Die direkten Anwohner bekommen nun außer einem erhöhten Geräuschpegel auch noch mehr Abgase, da sich diese durch sich nur langsam bewegende Fahrzeuge länger in der Luft halten, zu tun. Aber die Stadt verspricht ja auch noch eine gutachterliche Begleitung; wobei sich mir die Haare sträuben.

Und nun?

Ich fahre täglich Richtung Dortmund und zurück und es dauert länger und ist nervig, egal zu welcher Tageszeit. Angeblich haben ja die Gutachter alles begutachtet – hahaha.

Ich persönlich habe Gutachter kennengelernt die noch nicht einmal, trotz Nennung von Hausnummern, in der Lage waren die richtige Straßenseite zu finden.
Jürgen

Jürgen

Beamter, Redakteur, Fotojournalist, Fotograf und Hörder bei Augen-Blicke Photos by J. Hüsmert
... mmhhhh über mir? Also es könnte evtl. wat längeres werden. 1957 geboren, naja Schule und sowat isja klar woll? Mit 6 vonne Elterns die erste Knipse bekommen, Plastik - im VW-Käfer hinten gelegen, am Strand - Nordsee - war sehr warm - also geschmolzen. Aber die paar Tage hatten gereicht um den Virus in meinen Kopp einzubringen. Jahre später kam ich in die Ausbildung, erstes Geld - gespart und dann nach Foto Porst - meine erste Spiegelreflex gekauft. Und ab die Post - knipseknipseknipse. War aber nicht so dolle und deshalb kam dann irgendwann eine "Yashica FR I". Die Jahre vergingen, Autos waren mir sehr wichtig, nee sind'se heute noch - nur nicht mehr soviel Hubraum - Frauen kamen und gingen, eine blieb hängen - ist immer noch da und das schon seit 1987 mit Ring. Tochter kam 1992 dazu und ich habe immer irgendwie geknipst. Bis Ende 2010, da habe ich mir die erste digitale Spiegelreflex zugelegt, eine SONY alpha 550 kurz danach ein Modellwechsel zu a77 und dann zur a99 Vollformat. Als BackUp die a6000, da die a57 nun meine Tochter nutzt. Reichlich Gläser und Kleinkram dazu. Und heute nehme ich mir viel Zeit bevor eine Aufnahme entsteht und das nennt man dann "Fotografieren", hinstellen durch den Sucher schauen und auslösen nennt man "knipsen". Dieses Hobby betreibe ich nun seit über 50 Jahren, mit kleineren und auch größeren Pausen und hin und wieder gehe ich mal angeln - so um mal etwas zu "chillen" - ein Scheißwort ist das als Umschreibung für das gute deutsche ausruhen!!!! Beruflich bin ich, nachdem ich zwei Ausbildungen als Großhandels- und EDV-Kaufmann hinter mich gebracht habe, mal verbeamtet worden. Auch so ein Krampfausdruck. Wenn alles gut geht gehe ich 09/2020 "vorzeitig" in Pension und dann rockt endlich wieder der Bär. Hoffentlich!!!!! Nebenberuf habe ich ganz vergessen; weil ich doch irgendwie mein Hobby das Fotografieren bezahlen musste habe ich einen Nebenjob angenommen und arbeite als freier Fotojournalist, u. a. für ein Dortmunder Regionalmagazin. Ich habe dabei einen Riesenspaß und bekomme den auch noch bezahlt. Wenn ich nicht schon, altersmäßig so Fortgeschritten wäre würde ich doch glatt noch umsatteln. So, nun wißt ihr ein wenig (ist doch länger geworden) über mich.

Ich komm aussem Pott, dat is da woste die Meinung mitten im Gesicht geklatscht krist.
Jürgen

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